
Seien wir ehrlich: Werkstätten sind eine echte Herausforderung für Heizgeräte. Wegen des schwebenden Öldunstes, der feuchten Luft sowie der ständigen Schicht aus Betondreck können die meisten Infrarotlampen einfach nicht funktionieren. Sie gehen viel zu schnell kaputt.
Deshalb haben wir unsere Deckenheizgeräte anders konstruiert. Wir konzentrierten uns auf die Faktoren, die die Lampen wirklich ruinieren – nämlich Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Problem mit „Billig“-Heizgeräten
Wenn ein winziger Tropfen Öl oder Wasser auf die glühend heiße Quarztube fällt, entsteht sofort eine Kaltstelle. Das Glas dehnt sich ungleichmäßig aus – und schon entsteht eine Spannungsrisse oder die Tube zerbricht völlig. Das nennt man thermischen Schock. Deshalb landen die meisten billigen Heizgeräte nach einer Saison im Müll. Wir haben dieses Problem gelöst, indem wir wassergeschützte Gehäuse sowie dichte Abdichtungen verwendet haben. So bleibt der Schmutz von den Heizelementen fern, und das Glas bleibt intakt.
Umgang mit Nebel
Außerdem gibt es noch das Problem des Nebels. Wer schon einmal in einer kalten Werkstatt gearbeitet hat, weiß, wie sehr die Feuchtigkeit an allem haftet. Wenn man den Schalter eines herkömmlichen Heizgeräts einschaltet, verdampft das Wasser sofort. Im Laufe der Zeit bleiben jedoch Mineralablagerungen zurück, die das Glas beschädigen. Das ist im Grunde ein langsamer Untergang der Lampe.
Wir haben daher eine Anti-Nebel-Beschichtung hinzugefügt. Dadurch verhält sich das Wasser anders: Anstatt an der Oberfläche zu haften, sammelt es sich zu Tropfen und rollt einfach ab. Dadurch kann die Wärme weiterhin gleichmäßig abgegeben werden.
Die ehrliche Abwägung
Ich muss ehrlich sein: All diese Abdichtungen und Schutzmechanismen blockieren etwas von der Wärme. Man verliert etwa 3–5 % der ursprünglichen Leistung im Vergleich zu einer normalen Glühbirne. Aber ehrlich gesagt – das ist ein Preis, den ich jederzeit zahlen würde. Ich ziehe es vor, ein Heizgerät zu haben, das zwar etwas weniger leistungsstark ist, aber trotzdem jahrelang funktioniert – anstatt eines Geräts, das zwei Monate lang „perfekt“ funktioniert und danach kaputt geht.
Wir haben diese Heizgeräte für die wirkliche Welt entwickelt – für Werkstätten, in denen die Luft feucht ist und die Böden nass sind. Man montiert sie an die Decke – das Gehäuse übernimmt dann den Schaden, sodass die Lampen nicht beschädigt werden müssen. Dadurch wird die Wartung einfach: Statt jedes Jahr neue Lampen kaufen zu müssen, reicht es aus, das Gerät gelegentlich von Staub zu befreien.